Schwimmschule Aquapferdchen

AGB’s

1. Gegenstand des Vertrags

Gegenstand des Vertrages mit der Schwimmschule ist die Erteilung eines Baby-, Kleinkinder- oder Kinderschwimmkurses, von Schwimmkursen für Erwachsene und sonstigen Angeboten wie Aquafitness-Trainings, Saunaabende, Babymassage, Babyfloating und Massagen (§ 611 BGB).

2. Vertragsschluss

Die Anmeldung zu den angebotenen Kursen oder sonstigen Angeboten kann schriftlich, telefonisch, per E-Mail, über die Website der Schwimmschule oder mündlich vor Ort erfolgen. Die Anmeldung ist verbindlich. Da Plätze nur in begrenzter Zahl zur Verfügung stehen, kommt ein Vertragsschluss erst mit der Annahme der Anmeldung durch die Schwimmschule zustande. Die Plätze werden dabei nach der Reihenfolge der Anmeldung, ggf. nach der Reihenfolge der Warteliste, vergeben.

3. Kursdauer und Kursgebühr

Zum Babyschwimmen wird eine 10-er Karte erworben. Die Kurse finden mittwochs und sonntags statt, die Teilnehmer können frei entscheiden, wann sie ihre Termine wahrnehmen wollen. Der Kurs dauert jeweils insgesamt 45 Minuten, wobei 30 Minuten auf das Babyschwimmen mit Trainer entfallen, weitere 15 Minuten stehen den Eltern allein im Becken oder zur Nutzung der Babysauna zur Verfügung.

Die Schwimmkurse für Kinder beinhalten je nach Alter eine unterschiedliche Kursdauer mit je einer Wochenstunde. Für 6-Jährige beträgt der Kurszeitraum 10 Wochen, für 5-Jährige 15 Wochen und für 4,5-Jährige 20 Wochen zu je 45 Minuten.

Die Schwimmkurse für Erwachsene sind nach Absprache stundenweise buchbar zu je 45 Minuten.

Die Aquafitness-Kurse sind stundenweise zu je 45 Minuten buchbar.

Die Saunaabende finden von September bis Mai immer freitags von 18 Uhr bis 21 Uhr statt. Eine Anmeldung hierzu ist nicht erforderlich.

Die Babywellnessangebote umfassen Babymassage und Babyfloating zu je 45 Minuten und sind stundenweise, auch als Kombination, buchbar.

Klassische Massagen sind nach Terminvereinbarung möglich. Die Dauer variiert je nach Angebot.

Die jeweilige Höhe der Kursgebühr ergibt sich aus dem geschlossenen Vertrag. Die Preise für die übrigen Angebote können auf der Website, den Aufstellern, Flyern etc. entnommen werden.

Die Kursgebühren sind spätestens 7 Tage vor Beginn des Kurses in bar, per Überweisung oder im Lastschriftverfahren per vorher erteilter SEPA-Einzugsermächtigung zu entrichten. Wird die Kursgebühr im Lastschriftverfahren bezahlt, wird der fällige Betrag frühestens 7 Tage vor Kursbeginn eingezogen. Weist das Konto die erforderliche Deckung nicht auf, gehen Rücklastgebühren zu Lasten des Kunden. Eine Teilnahme an den Kursen erfolgt nur bei vorheriger Bezahlung.

Ein Nichterscheinen zum Kurs oder zu den sonstigen Angeboten entbindet nicht von der Zahlungsverpflichtung. Umbuchungen der sonstigen Angebote sind bis 48 Stunden vor Beginn kostenfrei möglich, danach behält sich die Schwimmschule eine Stornogebühr in Höhe von 50 % des gebuchten Angebotes vor.

Versäumte Kurstermine können grundsätzlich nicht nachgeholt werden, da die Kurse eine feste Laufzeit erfassen und sich nach Beendigung des jeweiligen Kurses direkt ein neuer Kurs mit festgelegter Teilnehmerzahl anschließt. Es wird dennoch gebeten, im Verhinderungsfalle umgehend mitzuteilen, dass eine Teilnahme nicht erfolgen kann. Sollte absehbar sein, dass das Wahrnehmen eines Kurses etwa aufgrund länger andauernder Erkrankung gar nicht möglich ist, wird ebenfalls gebeten, dies unverzüglich mitzuteilen. Die Schwimmschule ist in diesem Fall ohne Anspruch auf Umbuchung dennoch bemüht, den Teilnehmer einem späteren Kurs zuzuteilen.

Die sonstigen Angebote sind direkt vor Ort zu bezahlen.

4. Kündigung der Kurse

Der Kursvertrag kann bis 14 Tage vor Kursbeginn schriftlich oder per E-Mail kostenlos gekündigt werden. Danach wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10 € erhoben. Bei einer Kündigung bis zu 7 Tagen vor Kursbeginn werden 50 % der Kursgebühr fällig, bei einer späteren Absage die volle Kursgebühr.

5. Absage / Rücktritt durch die Schwimmschule

Ist eine Durchführung des Kurses oder des sonstigen Angebotes etwa wegen technischen Defektes, Krankheit des Kursleiters oder wegen sonstiger zwingender Gründe nicht möglich, werden die Teilnehmer unverzüglich über den Ausfall informiert. In diesem Fall werden Nachholtermine der Schwimmschule angeboten oder es wird eine Vertretung benannt. Sollten Nachholtermine nicht gestellt werden können, erfolgt für den konkreten Ausfall des Kurses eine entsprechende Minderung der Kursgebühr.

Sollte die Durchführung des Kurses oder sonstigen Angebotes grundsätzlich nicht möglich sein, etwa wegen dauerhafter Erkrankung des Kursleiters, technischen Defektes oder Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl kann die Schwimmschule vom Vertrag zurücktreten. In diesem Fall erfolgt umgehend eine Erstattung der bereits gezahlten Kursgebühr. Die Geltendmachung von weiteren Ansprüchen gegen die Schwimmschule ist ausgeschlossen.

6. Mitteilungspflicht

Mit der Anmeldung zu den Kursen bzw. den sonstigen Angeboten wird bestätigt, dass der Teilnehmer keine schwerwiegenden Erkrankungen, insbesondere keine ansteckende Krankheiten oder körperliche oder gesundheitliche Einschränkungen hat, die einer Teilnahme des Kurses bzw. Inanspruchnahme der sonstigen Angebote entgegenstehen. Schwangerschaften sind vor Beginn des Kurses bzw. des sonstigen Angebotes unaufgefordert mitzuteilen. Die Schwimmschule übernimmt keine Haftung für Schäden, die aufgrund der unterlassenen Mitteilung oder bewusst falscher Mitteilung entstehen. Gleiches gilt für den Fall, dass dem Teilnehmer Ausschlussgründe selbst nicht bekannt und auch nicht für die Schwimmschule erkennbar waren. Bei Zweifeln über die Tauglichkeit zum Besuch des gewünschten Kurses oder der Inanspruchnahme des sonstigen Angebotes ist vorab eine (fach)ärztliche Stellungnahme einzuholen.

7. Haftung

Die Haftung der Schwimmschule und ihrer Kursleiter beginnt mit der Übernahme der Kinder am Beckenrand und endet mit der Übergabe der Kinder am Ende des Kurses am Beckenrand. Eine Haftung wird nur für die Dauer des Kurses im Wasser mit Trainer übernommen. Entsprechendes gilt für Erwachsene. Den Anweisungen des Kursleiters ist unbedingt Folge zu leisten, anderenfalls wird keine Haftung für etwaige Schäden übernommen. Jeder Teilnehmer bzw. deren Erziehungsberechtigte oder Begleiter trägt für sich selbst Verantwortung außerhalb des Beckens, etwa im Bereich der Umkleiden oder auf dem Weg zum Becken und wieder zurück, eine Haftung der Schwimmschule ist hier ausgeschlossen. Im Übrigen geltend die gesetzlichen Bestimmungen.

Die Saunanutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Im Übrigen geltend die gesetzlichen Regelungen. Gleiches gilt für die sonstigen Angebote.

Die Schwimmschule haftet nicht für Verluste oder Beschädigungen mitgebrachter Kleidung, Wertgegenstände, Geld oder ähnliches. Soweit möglich wird gebeten, auf Wertgegenstände zu verzichten oder diese einzuschließen.

Für angerichtete Schäden oder Beschädigungen an Einrichtungsgegenständen, Anlagen oder Geräten haftet der jeweilige Verursacher oder deren Erziehungsberechtigte.

8. Hygiene / Gesundheit / Hausordnung

Aus hygienischen Gründen und zur Sicherung der Wasserqualität ist der Kursteilnehmer verpflichtet, vor Kursbeginn zu duschen und angemessene Badebekleidung zu tragen.

Eine Kursteilnahme ist nur gestattet, wenn der Teilnehmer (sport-)gesund ist.

Die Hausordnung sowie die Saunaordnung sind einzuhalten. Insbesondere ist das Betreten des Schwimmbadbereiches mit Straßenschuhen aus hygienischen Gründen nicht gestattet. Der Verzehr von mitgebrachten Speisen und Getränken ist in der gesamten Örtlichkeit untersagt, mit Ausnahme von Kindertrinkflaschen.  Im Café können Getränke und Snacks erworben werden.

Das Betreten des Schwimmbadbereiches ist nur nach Aufforderung und unter Aufsicht des Kursleiters gestattet.

Hält sich ein Kursteilnehmer nicht an Anweisungen des Kursleiters oder an die hier aufgeführten Pflichten, behält sich die Schwimmschule vor, den Teilnehmer vom Kurs auszuschließen. Eine Kostenerstattung erfolgt in diesem Fall nicht.

9. Salvatorische Klausel

Sollten Teile dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen. An die Stelle der unwirksamen Bedingungen treten die gesetzlichen Regelungen.

Stand: Juli 2018